LTA Windpower

Technologie

LTA Windpower ist bewußt, daß eine luftgestützte Windkraftanlage, um im Wettbewerb mit einer konventionellen Windkraftanlage bestehen zu können, sich nicht ausschließlich über den höheren Kapazitätsfaktor rechnet. Ein ausführlicher Blick auf die Anforderungen für luftgestützte Windkraftanlagen kann in unserem Technologieartikel (nur auf Englisch) gefunden werden. Um die Kosten pro abgelieferter Kilowattstunde zu minimieren, bedarf es an Überlebensfähigkeit gepaart mit einem vollständig unbeaufsichtigten Betrieb unter den meisten Einsatzbedingungen. Unter den luftgestützten Windkraftanlagen ist PowerShip die Erste, die diese Kriterien erfüllt. Sekundäre Design Erwägungen beinhalten den Grundsatz: "Erfinde nicht das Rad neu, wenn Du es nicht mußt". LTA Windpower Designer beginnen absichtlich mit der Reduzierung des technologischen Entwicklungsrisikos, indem sie bereits erprobte und bekannterweise gut arbeitende Elemente und ganze Komponenten mit minimalen Modifikationen nutzbar machen: Luftschiffe, Tragflächen und axiale Propellerturbinen. Das PowerShip ist der Gesamtausdruck dieser Designphilosophie.

Die Realisierung des PowerShip beginnt mit einem Prallluftschiff. Die unten angehängte gewöhnliche Gondel wird durch flugzeugähnliche Tragflächen ersetzt. Es gibt 2 Generatorengehäuse, eines an jeder Tragfläche, im einfachsten Fall am Ende der Tragflächen. Die Propeller zeigen zum Heck, sie befinden sich an der Hinterkante der Tragflächen. Diese Kombination hat das Erscheinungsbild eines Flugzeuges mit einem überdimensionalen aufblasbaren Rumpf und übergroßen Push Propellern. Das Halteseil ist am vorderen Mittelpunkt der Tragfläche unterhalb des Blimp befestigt. Es wird am Erdboden keine Winde benötigt, um das PowerShip in Betrieb zu nehmen oder zurückzuholen, da es fast ohne Auftriebskraft betrieben wird. Das PowerShip ist in der Größe anpassbar. Einheiten bis zu 50 kW, die primär zum netzunabhängigen Gebrauch bestimmt sind, verwenden netzunabhängige synchrone Permanentmagnetgeneratoren, Speicherbatterien und Wechselrichter. Größere, ans Netz angebundene Einheiten können Wechselstrom-Synchrongeneratoren und eine Propellerflügel-Fluglagenwinkel-Justierung verwenden.